Gaslighting – Psychoterror in Beziehungen

Inhalt

Psychologische Methoden der Kriegsführung sind auf dem Vormarsch. Weil es heutzutage als unanständig gilt, Aggressionen offen einzusetzen, haben wir es häufig mit Angriffen auf uns selbst, auf unsere Position und unsere Integrität zu tun, die gar nicht ohne weiteres als Angriffe kenntlich sind. Von Verboten und Sanktionen eingeschränkt äußert sich unsere Aggressionsneigung meist auf Umwegen, versteckt, subtiler, in einer Vielzahl raffinierter Manöver. Dabei sind es gerade die privaten Beziehungen – Partnerschaft und Familie – die das destruktive Potential in sich tragen. Hier sind wir offen und verletzlich, hier sind wir abhängig in dem Maße, in dem wir auf die Tragfähigkeit gerade dieser Beziehungen bauen, hier liegt die Hauptquelle unseres individuellen Selbstverständnisses und unseres Selbstwertgefühls. Hier kann man uns wirklich treffen.

Produktion

Foto: Bernd Brundert

Sprecher: Katja Sallay

Homepage: https://www.facebook.com/katjasallayofficial/
Katja Sallay wird 1983 in Budapest geboren und wächst ab ihrem dritten Lebensjahr in Deutschland auf. Mit 18 Jahren steht sie zum ersten Mal auf einem Film-Set, aber hinter der Kamera, als Kameraassistentin. Am Lee Strasberg Film & Theatre Institut Los Angeles erhält sie ein Stipendium für Schauspiel und studiert dort 3 Jahre lang Vollzeit. Nach ihrer Rückkehr zieht es sie in Berlin sowohl auf die Bühne als auch vor die Kamera. Sie absolviert europaweit Gastspiele und steht für diverse Kurz- und Langfilme vor der Kamera. Seit 2016 ist sie auch als Hörbuchsprecherin tätig.

Foto: Aniela Adams

Autor: Claudia Szczesny-Friedmann

Claudia Szczesny-Friedmann hat Psychologie, Soziologie und Philosophie studiert und arbeitet als Journalistin und Autorin. Ihr Interesse gilt der Evolutionspsychologie. „Gaslighting“ ist ursprünglich unter dem Titel "Du machst mich noch verrückt. Psychoterror in Beziehungen" erschienen. Weitere Erfolgsbücher: "Die neue Großfamilie. Notlösung oder Zukunftsmodell" , „Taube oder Falke“ und „Wie Du mir“.

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